Einsatz im Flüchtlingslager Moria (Lesbos)
Geplant war ein zweiwöchiger Einsatz in Moldawien. Corona bedingt wurden daraus zwei Monate in Griechenland, die unsere Prioritäten neu sortiert haben.
Hier fehlt noch das letzte Video der Serie.
Kurz nachdem wir wieder nach Hause geflogen sind, brannte das Flüchtlingslager komplett nieder. Silvia flog sofort für einen Monat zurück nach Lesbos - dieses mal alleine.
Wir sind noch immer in Kontakt mit Betroffenen, sammeln ihre Geschichten und schreiben gerade am Text für das letzte Video. Es wird in den nächsten Wochen erscheinen. Damit du es nicht verpasst, kannst du unseren Newsletter hier oder den Youtube Kanal abonnieren.
Dann eben nicht nach Moldawien
Wir hatten uns schon Anfang 2020 bei OM über einen längeren Einsatz informiert. Geplant war im Sommer noch einmal nach Moldawien zu fahren, dieses mal damit sich alle kennenlernen und wir uns gemeinsam über einen möglichen Einsatz unterhalten können.
Aufgrund dieses kleinen Virus mit grossen Auswirkungen schloss Moldawien die Grenzen bis im Herbst komplett ― ein Einsatz war somit unmöglich. Kurze Zeit später sahen wir den Aufruf, dass sie in Lesbos unbedingt Helfer suchen. Aus einem nicht ganz ernst gemeinten "Hey Schatz, komm wir gehen da hin" wurde ein kurzes "können auch Familien kommen?" - E-Mail. Und innerhalb weniger Wochen sassen wir zu fünft im Flieger nach Griechenland.
Was wir in dieser Zeit erlebten, haben wir in einer Youtube Serie zusammen gefasst. Viel Spass beim Schauen.
* Das Titelbild ist übrigens vom sogenannten «Schwimmwesten-Friedhof». Dort entsorgen die Griechen alle am Strand eingesammelten Schlauchboote und Schwimmwesten. Google Street View